Manuel Maria González war erst 23 Jahre alt, als er mit dem Ausbau, der Lagerung und dem Export von Sherry begann. Zu Beginn ließ er sich von mehreren Familienmitgliedern und Vertrauenspersonen beraten.
Einer von ihnen war José Ángel de la Peña, ein Onkel mütterlicherseits, der die Kunst des Sherry-Ausbaus beherrschte und den er liebevoll "tío Pepe“ (tío = Onkel, Pepe = Kurzform von José) nannte.
Dieser weihte ihn in die Geheimnisse des Weinausbaus unter dem "Blütenschleier" ein, das heißt, die Herstellung des so genanntem "Fino", der damals nur sehr wenig exportiert wurde und hauptsächlich auf lokaler und regionaler Ebene Absatz fand. Der Onkel, der "Tío Pepe", überzeugte seinen Neffen Manuel María, auf "bleiche" Weine zu setzen, denen er eine große Zukunft voraussagte.
1844 schickte Manuel Maria seine erste Sendung "Tío Pepe" nach England und bat Robert Blake Byass, seinen Vertreter und späteren Handelspartner, diesen extrem bleichen Wein (very, very pale) zu verkosten.
Ein paar Jahre später widmete Manuel Maria seinem Onkel eine kleine Bodega mit direktem Zugang von der Straße aus und schrieb mit Kreide auf ein Weinfass "Solera del Tío Pepe“. Dort versammelten sich die Freunde von José Ángel de la Peña, die ab und zu vorbeikamen, um ein Gläschen "Tío Pepe“ in der Bodega des "Tío Pepe" zu sich zu nehmen. So entstand eines der wichtigsten Markenzeichen in Spanien und einer der bekanntesten Weine der Welt.
"Tio Pepe" war das erste eingetragene Warenzeichen in Spanien und gewann sehr schnell an Anerkennung auf allen Märkten
1935, anlässlich der Jahrhundertfeier der Gründung der Bodegas, entwarf der Werbeleiter des Hauses, Luis Pérez Solero, eine Reihe von Symbolen, indem er jede Marke der Bodega verschieden kleidete. Unter diesen Symbolen hob sich sofort der "Tío Pepe" ab, dargestellt mit einem Hut mit weiter Krempe und einer kurzen, roten, andalusischen Weste, die Arme in die Hüfte gestemmt und mit einer spanischen Gitarre in einer Hand.
Seitdem reist das Markenzeichen von Tío Pepe durch die ganze Welt und repräsentiert das Image der Marke, die in mehr als 110 Ländern vertrieben wird und sicherlich eine der bekanntesten und erfolgreichsten spanischen Marken ist.
Die als Onkel Pepe verkleidete Flasche wurde von Künstlern und bekannten Persönlichkeiten der ganzen Welt bewundert, gemalt und geschätzt. Sie stellt inzwischen nicht nur ein Symbol für Spanien dar, sondern ein Kunstwerk, das Millionen von Menschen in seinen Bann gezogen und mit Freude erfüllt hat.Der reine Anblick dieses Symbols bringt die Menschen zum Lächeln. Warum kommen Sie nicht vorbei und machen die Probe aufs Exempel?
ío Pepe: der kosmopolitische Andalusier
Ein Andalusier mit Geschichte
Ab 1835 versuchte José Ángel de la Peña, der "Tío Pepe", seinen Neffen, Manuel María González Ángel von der Bedeutung der "Fino"-Herstellung zu überzeugen.
1844 schickte er die erste Ladung Tío Pepe nach Großbritannien. Byass war sofort von diesem "very very pale" Wein überzeugt. Mehr