Das Unternehmen, Die Familie, Geschichte des TIO PEPE, Chronologie, Videos. Lernen Sie die Geschichte von GONZALEZ BYASS kennen.
1835 kommt der junge Manuel María González Angel nach Jerez mit dem Vorhaben, sich einen Platz im aufstrebenden Sherry-Geschäft zu erkämpfen. Ermuntert durch die ständig steigenden Exporte, erwirbt er im gleichen Jahr eine kleine Bodega und beginnt mit der Herstellung und Vermarktung seiner eigenen Weine. Zwanzig Jahre später, im Jahre 1855, beschließt Manuel María González, angesichts des Erfolgs seines Unternehmens, eine Partnerschaft mit Robert Blake Byass, seinem Agenten in Großbritannien, einzugehen. So entstand das Unternehmen González Byass.
Die Familie Byass zog sich 1988 aus dem Geschäft zurück und seitdem wird das Unternehmen von den direkten Nachkommen von Manuel María González kontrolliert, die derzeit nahezu 100% der Aktien besitzen. Ein kleiner Teil der Aktien gehört den Vertreibern seiner Marken in der Schweiz und Japan.
Im Aufsichtsrat der Bodega sitzen derzeit Angehörige der 4. und 5. Generation der Familie González.
Nicht nur die Leidenschaft für den Weinbau liegt allen Mitgliedern der Familie González im Blut, sondern auch die Liebe zur Natur, der Umweltschutz und das Engagement in den Bereichen Kunst, Kultur, Wissenschaft und Sport.
Ein Sohn des Unternehmensgründers, Pedro Nolasco González, Graf von Torresoto, brachte nicht nur den Polosport nach Spanien, sondern gründete auch den ersten Schützenverein für Jungtaubenschießen und legte auf dem Gelände der Bodega den ersten Rasentennisplatz in Jerez an.
Sein Sohn, Manuel María González Gordon, Graf von Bonanza, schrieb das bis dato bedeutendste Buch über Sherry. Dieses Werk mit dem Titel "Jerez Xeres Sherry“ wird immer noch, 70 Jahre nach seiner ersten Veröffentlichung, in der ganzen Welt als Sherry-Bibel angesehen.
Manuel Maria González war auch der erste Unternehmer, der in seinen Bodegas Elektrizität installieren ließ (Jerez und Haro in der Rioja waren die ersten Städte in Spanien mit elektrischem Licht) und geklärtes, fließendes Wasser in seine Anlagen brachte. Er engagierte sich stark beim Bau der ersten Eisenbahnlinie in Spanien und bei vielen neuen Industrieprojekten, die bis dahin in Spanien unbekannt waren.
Zahlreiche Mitglieder der Familie González haben wichtige Beiträge zum Umweltschutz geleistet und sind Mitglieder von so bedeutenden Stiftungen wie der Fundación Doñana 21. Sie engagieren sich aktiv bei vielen Nichtregierungsorganisationen, wie z.B. dem Verein "Kampf gegen Krebs", dem "Projekt Mensch" oder dem Spanischen Roten Kreuz. Seit mehreren Generationen sind Familienmitglieder Konsule von Ländern wie Italien, Dänemark und Schweden.
Die Familie González fördert die Erhaltung der historischen Kulturgüter der Stadt Jerez de la Frontera und wirkt bei der Restaurierung vieler seiner weltlichen und kirchlichen Baudenkmäler mit. Ein Beispiel dafür ist die Restaurierung der eigenen Anlagen und Bodegas, die derzeit die meistbesuchten Europas sind und die Sie, falls Sie sich zu einem Besuch entschließen, aus nächster Nähe betrachten und genießen können.